Portugal-Spanien 2016/2017, Überwinterung mit Wohnmobil 2016 - 2017

Adieu Portugal, die Rückfahrt nach Deutschland beginnt

16.03.2017 bis -24.03.2017 – Am Rio Tejo entlang nach Osten

Nach meinem Besuch in Tomar und nunmehr 7 Monaten in denen ich in Frankreich, Spanien aber doch überwiegend in Portugal unterwegs war, geht es nun langsam wieder zurück nach Deutschland.

Es fällt mir sehr schwer Portugal zu verlassen aber es hilft ja nichts, die Verwandschaft kennt mich schon gar nicht mehr und auch der TüV wartet auf meine Hütte :-D Dieses Land, indem ich nun zusammengefasst bereits über ein Jahr verbracht habe, ist doch zwischenzeitlich zu meiner zweiten Heimat geworden. Ihren nicht unerheblichen Beitrag dazu haben auch die Portugiesen geleistet, die trotz großer Armut immer ein herzliches Lächeln, ein Winken und / oder einen freundlichen Gruß übrig haben.

Der Abschied wird jedoch leichter, da ich in der Gewissheit gehe, dass ich in einem halben Jahr wieder in dieses tolle Land zurück kehren werde.

Mein Ruheplatz am See

Rio Tejo

In den letzten Tagen bin ich entlang des Rio Tejo nach Osten – in Richtung Spanien – gefahren und habe den Tejo dabei auch öfter überquert.

Somit pendelte ich also immer zwischen der Region Centro und dem Alentejo hin und her. Es ist eine traumhafte Gegend und bei weitem nicht so überlaufen wie die Algarve.

Stauwerk am Tejo

Hier findet man richtig tolle Ecken, an denen man hervorragend ausspannen und wandern kann.

An einem kleinen See konnte ich tolle Wanderungen machen und der Hundewurm fand auch immer wieder einen Streuner oder Tages-Freigänger, die gerne spielen oder einfach nur rennen wollten. (Hoffentlich hat mein Hundewurm nun selbst keine „Haustiere“) :lol:

Die weiße Streunerdame wachte nachts um das Wohnmobil herum und immer wenn ich raus bin, ist sie mit Davy und mir spazieren gegangen. Hoffentlich ist sie bei meinem nächsten Besuch noch da und es geht ihr gut.

In Portugal hat so ziemlich jeder Parkplatz einen oder mehrere „Parkplatzhunde“. Einige wurden ausgesetzt und Andere sind sogenannte „Tages-Freigänger“, meist erkennbar am Halsband. Die Tages Freigänger laufen tagsüber herum und gehen abends nach Hause. Die Streuner müssen sich immer einen geschützten Platz suchen und der kann auch schon mal unter dem Wohnmobil sein. Die Portugiesen sind sehr nett zu den herumstreunenden Tieren, füttern diese und sorgen auch oft für deren medizinische Versorgung.

 

Mir graut es am Morgen ….

Eigentlich wollte ich noch ein wenig weiter nach Norden und erst in ca. 2 Wochen die Rückfahrt nach Deutschland antreten aber leider hat sich das Wetter in den letzten Tagen zunehmend verschlechtert. Heute Morgen hatten wir sogar leichten Frost bei -0,5°C  :hilfe:

Somit wird das für die nächsten Tage erst einmal mein letzter Beitrag sein, denn übermorgen geht es bereits nach Spanien und in ca. einer Woche – oder sogar früher – bin ich schon in Frankreich. :-)

Mein kleiner grüner Kaktus vor meiner Hütte

 

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