Hunsrück, Nahe, Traumschleifen, Wandern, Wandern mit Hund

Auf der Traumschleife Kupfer Jaspis Pfad

DSCN3324Nach der gestrigen Odyssee durch Eifel und Hunsrück, nahmen wir heute die

Traumschleife Kupfer-Jaspis-Pfad

unter die Wanderschuhe, bzw. Pfoten. :ja:

 

 

 

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Parkplatz am Kupferbergwerk

Um es gleich vorweg zu sagen, auf einer solch abwechslungsreichen Traumschleife war ich lange nicht mehr unterwegs.

Die Traumschleife Kupfer Jaspis Pfad wird mit ca. 19,9 Kilometern angegeben, jedoch starteten wir bei unserem Übernachtungsplatz am Historischen Kupferbergwerk in Fischbach an der Nahe.

Dadurch verlängerte sich die Wanderung um insgesamt ca. 1,6 Kilometer. Nachdem ich am Morgen wieder einmal ein wenig “getrödelt” hatte, der Sonnenaufgang bei zwei oder drei Tassen Kaffee war halt zu schön, ging es dann auch gegen 08.00 Uhr endlich los.

Nach einer kurzen Zuwegung erreichten wir auch bald das Startportal der Traumschleife Kupfer Jaspis Pfad.

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Startportal Kupferbergwerk

DSCN3194Habe ich bereits erwähnt, dass ich mich bei diesem Weg nicht verlaufen habe? Ich wollte es hier einfach einmal erwähnt haben. :pfeif:

Wir starteten, wie auf der Karte angegeben, entgegen dem Uhrzeigersinn und das war auch gut so, denn wenn ihr euch das Höhenprofil anschaut, lässt es sich so einfacher laufen.

So ging es erst einmal gemächlich an einer Hangflanke entlang durch das Hosenbachtal und auch immer am Hosenbach entlang. Vereinzelt konnte man noch den Morgendunst zwischen den Bäumen sehen.

Sehr schön finde ich auch wieder die zahlreichen Informationstafeln auf dieser Traumschleife. Die obige Schautafel erklärt z.B. die Geschichte der Wasserschleifen (Edelsteinschleifen) hier am Hosenbach und am Fischbach.

DSCN3206Aber nun zurück zum Weg :ja:

Langsam schraubte sich der Weg an der Hangflanke durch Laub- und teilweise auch Nadelwald nach oben, wo wir dann auch bereits erste Fernsichten und natürlich die Sonne genießen konnten.

Nun ging es über einen Wiesenweg weiter und wir gelangten anschließend durch ein kurzes Stück Krüppeleichenwald in einen Fichtenbestand.

DSCN3207In diesem Beitrag werdet ihr diesmal mehr Fotos als Text vorfinden, denn ich versuche noch immer weniger zu schreiben, damit ich irgendwann auch einmal fertig werde :-D

Ich habe immerhin noch zwei weitere Traumschleifen anzubieten und plane bereits die nächsten Wanderungen :hilfe:  

 

DSCN3212Dieser Wegweiser war sicher nicht für mich gedacht, denn ich bin zu diesem Zeitpunkt noch ca. 20 Kilometer von meinem heutigen Ziel / Startpunkt entfernt.

 

 

 

 

 

DSCN3233Nun war aber erst einmal eine kleine Rast angesagt, denn bei dieser tollen Bank und der Aussicht konnte ich diesem sonnigen Platz einfach nicht widerstehen. :ja:

 

 

 

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Aussicht vom Rastplatz

DSCN3236Nach der Rast ging es dann auf schmalen Pfaden – durch einen Krüppeleichenwald – den Berg hinab, in Richtung Niederwörresbach.

Am “ersten” Startportal von Niederwörresbach bekam ich dann auch gleich ein Handy in die Hand gedrückt, um ein “Startfoto” von einer Familienwanderung zu machen :-) Die Familie ist mir übrigens später kurz vor Fischbach wieder entgegen gekommen. Da haben wir alle einmal gelacht, wie “klein” diese Traumschleife doch eigentlich ist :lol:

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DSCN3243Nun querten wir den Ort und gelangten an das eigentliche Startportal in Niederwörresbach. Hier befindet sich ein großer Parkplatz und eine Pizzeria.

Ich bin jedoch nicht eingekehrt, da ich gestern bereits mein Essen in der Kupferstube am Historischen Kupferbergwerk für heute Nachmittag bestellt hatte. ;-)

Wir überquerten also den Fischbach über diese Brücke und gelangten kurz später wieder durch den Ort an an weiteres Tor zur Traumschleife. Also Tore gibt es hier jede Menge, alleine in Niederwörresbach waren es drei Stück ;-)

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Der Fischbach

Nach Niederwörresbach ging es ein kurzes Stück durch Nadelwald und kurz später querten wir noch den Atzenbach. Anschließend wechselten sich Nadel-, Laubwald und offene Landschaften munter ab.

DSCN3266Man kann die Eindrücke nur schwer beschreiben, ich konnte beinahe hinter jeder Biegung – der überwiegend pfadigen und natürlichen Wege – eine andere Landschaftsform entdecken. :ja:

 

Unten ist ein weiterer Rastplatz von uns zu sehen, man kann eigentlich gar nicht genug Rotwein und Käse auf diesen Weg mitnehmen, um die tollen Rastplätze auch alle entsprechend zu würdigen. ;-)

 

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Wahlenbachtal

Nun tauchen wir wieder in ein Tal ab, wo Hundini erst einmal einen Schluck aus dem Wahlenbach nimmt ;-)

Hier ist es wieder ein wenig kühler, Farne und Moose sind hier klar im Vorteil.

 

 

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Wir befinden uns nun an der Schutzhütte westlich vom Ort Gerach, wo ab dem 15 Jhd. Kupfer abgebaut wurde.

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Weiter ging es nun kurz auf ein wenig Schotter aus dem Tal heraus, wo es dann entlang von Wiesen an einem Waldstück weiter ging. Nach der Querung der Kreisstraße 34 kamen wir auf richtig großzügige und weite Wiesenflächen, die an einigen stellen durch Sträucher und Ginster unterbrochen wurden.

DSCN3324Als wir uns dem Ort Hintertiefenbach nähern, gelangten wir an eine tolle Orchideenwiese. Leider konnte ich keine entdecken :cry:

Ich habe die Wiese allerdings auch nicht betreten, da man auf dem Schild darum bat, dies nicht zu tun. :ja:

 

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Weiter ging es über offene Wiesenflächen und entlang von vielen Ginstersträuchern, wo wir das herrliche Wetter und einfach den Augenblick genießen konnten, :hurra:   bevor es wieder kurz in ein Tal hinab ging, wo wir die K 37 und den Hintertiefenbach querten.

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DSCN3360Nach der Ortsquerung von Hintertiefenbach, das auch das Pulverloch genannt wird, ging es noch einmal einen kleinen Anstieg hinauf.

Die Antwort auf das Pulverloch findet ihr übrigens auf der Informationstafel in Hintertiefenbach :lol:

Ich kann ja hier nicht alles verraten!

 

 

Nun haben wir schon 3/4 des Weges geschafft und gönnen uns noch einmal eine kleine Pause, bevor wir langsam entlang einer Hangflanke herab, in Richtung der L 160 und des Fischbachs schlendern. Dabei kommen wir durch eine abwechslungsreiche Landschaft, die von Buchen, Nadelwald und vielen großen, sonnendurchfluteten Lichtungen geprägt wird.

Kurz vor dem Fischbach und der L 160 trafen wir auch wieder auf die Familie, die ich heute Vormittag in Niederwörresbach fotografiert hatte :-D

DSCN3383Wir folgten nun dem Fischbach in Richtung des Ortes Fischbach und konnten dabei in der Bachaue noch viele Blüten bewundern, die die Sonne noch nicht ausgetrocknet hatte.

 

 

Aber auch erste Recyclingmaßnahmen waren hier am Unterbau einer Brücke erkennbar ;-)

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Recycling :-D

DSCN3387Am Ortseingang von Fischbach können wir am Standort einer ehemaligen Wasserschleife noch einen ausgestellten Schleifstein bewundern.

Es sind im Ort jedoch noch Wasserschleifen in Betrieb, die ich bei meinem nächsten Besuch sicher auch besichtigen werde :ja:

 

DSCN3397Kurz nach der Schleife verlassen wir Fischbach auch schon wieder und gelangen auf einen Wiesenweg, der uns jedoch bald wieder in den Wald zurück führt.

Wo wir dann auch gleich wieder einen leichten Anstieg bewältigen durften.

Aber wir sind ja bereits auf der Zielgeraden angelangt und haben nur noch ca. 2 Kilometer bis zu unserem Einstiegspunkt und ca. 2,8 Kilometer bis zu unserem Startpunkt am Historischen Kupferbergwerk.

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DSCN3408Die weitere Etappe wird nun mehr vom Kupfer und Bergbau geprägt, führt uns jedoch zuerst durch tolle Bestände an Krüppeleichen, sowie über Felder und Wiesen, bevor wir wieder ein kleines Stück Nadelwald durchqueren.

 

 

 

 

DSCN3440Nach der tollen und sonnigen Ebene gelangen wir an den Ort eines Grubeneinsturzes aus dem Jahre 1592 oder 1593, bei dem, den Aufzeichnungen nach, jedoch niemand ums Leben kam.

Heute kann man in dem Krater die steilen Felswände anschauen und im Schatten von hohen Fichten und Sträuchern rasten. :-) Dieser Krater ist auch ein Teil des Bergbaurundweges, der ebenfalls hier verläuft und mit seinen 3,5 Kilometern ideal für eine kleine Hunde-, bzw. Gassirunde ist.

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DSCN3446Nun geht es aber wieder an die Sonne und wir folgen nunmehr der Traumschleife, dem Bergbaurundweg und dem Saar-Hunsrück-Steig.

 

 

 

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DSCN3453Einen Kilometer vor unserem Ziel verweigerte mein Hundewurm dann auch die Gefolgschaft und signalisierte mir, dass er eine Pause braucht. :hilfe:

Nun ja, wenn der Hundewurm mir das schon anzeigt, wird es höchste Zeit für eine Rast und so machten wir das auch erst einmal.

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Schlafwurm :-D

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Aussicht während der Rast :-)

DSCN3468Nach einiger Zeit ging es wieder mit dem Hundewurm und wir konnten weiter.

Auf einem schmalen Pfad gelangten wir dann auch bereits nach kurzer Zeit zu unserem Einstiegspunkt von heute Morgen.

 

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DSCN3471Abschließend kann ich sagen, dass die Traumschleife Kupfer-Jaspis-Pfad eine richtig tolle und auch landschaftlich eine sehr abwechslungsreiche und beeindruckende Traumschleife ist.

Bei den Startportalen gibt es überall ausreichend Parkplätze und Gastronomie, damit man nach der Wanderung auch von seinen Abenteuern erzählen kann. :pfeif:

Ich bin nach der Wanderung noch in der Kupferstube beim Historischen Kupferbergwerk eingekehrt und habe mir den leckeren Spießbraten mit Backkartoffeln und hausgemachtem Kräuter- / Knobidipp schmecken lassen.   :winken:

 

infoman

Info zur Kupferstube:

Die Öffnungszeiten der Kupferstube halten sich an den Öffnungszeiten des Historischen Kupferbergwerk Fischbach an der Nahe, von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

Die Öffnungszeiten können sich aber auch – insbesondere am Wochenende – durchaus verlängern. Wenn ihr also später kommen solltet, einfach anrufen oder vorher nachfragen.

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4 Kommentare

  1. Lieber Klaus,

    zunächst einmal: Wie süß ist denn bitte dein Schlafwurm!?!?!!! <3 <3 <3

    Zur Traumschleife: Dank deiner vielen tollen Fotos kann ich als Leserin super nachvollziehen, wie abwechslungsreich diese Tour ist. Da kann man sich als Wanderer wirklich nicht satt sehen. Ich glaube auch, dass man diese Traumschleife mindestens ein zweites Mal gehen muss, um alle Eindrücke verinnerlichen bzw. noch mehr rechts und links der Wege erfassen zu können.

    Danke fürs virtuelle Mitnehmen!

    LG Silvana mit Cabo

     
    • Hallo Silvana

      Der Schlafwurm kann noch besser sehr gut “süß aussehen”, wenn er etwas will :lol: Aber er war wohl einfach nur fertig, der rennt ja beim Schnüffeln immer mehrfach hin und her ;-)

      Im Nachhinein weiß ich nicht, ob ich den Weg in allen Einzelheiten so richtig erfasst habe. Ich habe von der Traumschleife 372 Bilder gemacht und nur ca. 90 im Beitrag verwendet und sehe immer wieder Bilder, die auch noch in den Beitrag gepasst hätten :-D :ja:

      Das muss sich wohl erst einmal setzen :lol:

      Ich werde die Traumschleife aber nächstes Jahr im Mai / Juni noch einmal gehen, dann blüht alles so schön :-)

      Liebe Grüße, Klaus (und ein “Wuff” von Davy ;-) )

       
  2. Ein Weg, den ich nur dehalb noch nicht ging, weil die Anfahrt doch erheblich wäre.
    Herrliche Eindrücke hast du hier mitgegeben und ja dieses Schlafhaltung bei deinem Hundini ist ganz der von Spike ähnlich. Wenn die schon so auf der Seite liegen, dann ist wirklich Ende.

    Lieber Klaus, ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten Schleifen und auch immer noch oder wieder neidisch, dass du so viel wandern kannst.

    Liebe Grüße
    Elke

     
    • Hallo Elke

      Für einen Tagesbesuch dürfte das zu weit sein aber es ist ja alles in der Nähe von Kirn, wo du bereits Urlaub gemacht hast ;-) Das mit dem Wandern stimmt schon, ich habe die Gelegenheit zum richtigen Zeitpunkt ergriffen und bin richtig froh darüber :-)

      Und ja, ich habe noch zwei Schleifen zu tippen :lol: ich komme langsam nicht mehr hinterher und sollte wohl mehr Pausentage einlegen aber dafür bin ich zu unruhig :ja: ;-) Mein Hundewurm liegt öfter einmal auf der Seite, gerade im Moment auch ;-) aber der lange Weg und die Sonne auf den Feldern und Wiesen waren wohl sehr heftig für ihn.

      Liebe Grüße, Klaus + Wuff von Davy

       

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