Alle Artikel in: Portugal-Spanien 2015/2016

Die letzte Woche der Überwinterung und eine vorzeitige Rückkehr nach Deutschland

Nun sind wir zurück in Emmendingen, von wo aus wir im letzten Jahr zu unserer Überwinterung im Süden gestartet sind.   Der Beitrag kommt ein wenig spät aber ich musste mich erst wieder in Deutschland einleben   Tja, eigentlich sollten wir noch in Südspanien oder zumindest in Südfrankreich sein aber leider machte meine Heizung – wenige Tage nach der erfolgreichen Reparatur – schon wieder Probleme.    

 

Hallo Frankreich – durch die Pyrenäen zurück ans Meer

Geschafft, wir sind nach vielen Monaten wieder in Frankreich angekommen und werden uns nun hoffentlich schnell von den letzten anstrengenden Wochen im Nordosten Spaniens erholen Mein erstes Ziel sollte heute eigentlich ein Stausee, in der Region Languedoc-Roussillon, sein an dem wir die nächsten Tage mit Wandern, Spielen und Chillen verbringen wollten. Nun ja, heute Morgen beim Frühstück (nach dem 2. oder 3. Kaffee  ) wollte ich dann doch lieber noch mal schmale Bergstraßen fahren und am Nachmittag mit dem Hundini am Strand des Mittelmeeres herum toben.   

 

Tschüss Spanien und vielleicht bis bald in den spanischen Bergen

Endlich geht es weiter, zwar bin ich einige Wochen zu früh dran aber meine „durchwachsenen“ Erlebnisse im Nordosten von Spanien haben mir den Aufenthalt an der Costa Brava nicht gerade einfach gemacht. Das liegt sicher auch zum Teil an der recht langen und sinnlosen Warterei auf Ersatzteile aus Deutschland, die vom deutschen Hersteller Truma offenbar per Ochsen- oder Eselkarren losgeschickt wurden?     Allerdings wurde das wieder durch das tolle Team des Caravan Center in Vilasacra, wett gemacht, in dem man mir immer mit Rat und Tat zur Seite stand, um mir den ungeplanten Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Auch bekam ich öfter einmal Besuch von Wastl, der sich seiner Größe (und Gewicht ) nicht unbedingt bewusst ist Den „kleinen“ hätte ich zu gerne als Davy´s neuen Kumpel mitgenommen  

 

Unterwegs im spanischen Hinterland – am Rand der Pyrenäen

Und wieder war ich im spanischen Hinterland unterwegs, denn dort findet man noch das ursprüngliche Spanien, nette Menschen und tolle Landschaften. Aber zuvor möchte ich noch ein wenig den hier alltäglichen Wahnsinn vorstellen … Keine Angst, dies ist kein kritischer Bericht über Spanien oder den Spanier an sich, hier geht es gleich um ganz tolle Sachen. Allerdings kann ich mir eine kleine Spitze in Richtung Spanien wieder einmal nicht verkneifen.   Zum Beispiel haben es einige Spanier nicht so wirklich mit dem Autofahren, es ist vermutlich eher eine Mischung von zu viel Kaffee und einem übersteigerten Selbstbewusstsein der Kleinwagenfahrer   

 

Tschüss Valencia und auf zur Finca Caravana

Mein vierter Tag in Spanien, da ich Portugal leider wegen der Reparatur meiner defekten Heizung vorzeitig verlassen musste. Nach meinem erfolglosen Besuch beim Truma Service Partner, reichte es mir erst einmal und ich wollte nur noch weg aus Valencia, also machte ich mich auf zur Finca Caravana, denn die lockt mit Ruhe und Abgeschiedenheit in den Bergen. Leider führte mich mein Navi zuerst auch noch durch Valencia hindurch, was sicher ein Abenteuer für jeden WoMo Fahrer ist Die Kreisverkehre sind übrigens besonders sehenswert und mein Navi hatte darin doch schon mal einige Probleme, mir die Ausfahrten rechtzeitig anzuzeigen und ich die ein oder andere Ehrenrunde drehen durfte  

 

Im Hinterland der Algarve

Wie ihr sicher (hoffentlich ) schon in einigen meiner anderen Beiträge hier im Blog gelesen habt, pendle ich seit einigen Wochen immer wieder im Distrikt Faro, zwischen Carrapateira (Bordeira), Sagres, Portimao, Silves, Monchique (unterhalb der Serra de Monchique) und dem Distrikt Beja hin und her.  

 

Technisches von der Überwinterung

Die letzten drei Monate der Überwinterung haben nun begonnen und ich ziehe ein erstes Fazit zu meinem Wohnmobil. Der Bürstner Nexxo t569 wurde sicher nicht für solche (meine ) Touren konzipiert aber mein Nexxo hat sich bisher wacker geschlagen.   Egal ob Sand- oder Matschpiste, tiefe Schlammpfützen, sehr sehenswerte tiefe Schlaglöcher oder auch „endlose“ Schotterpisten wurden ebenso gemeistert, wie die „Überquerung“ von Verkehrsinseln.  

 

Kultur in Alcalar und dann chillen an der Praia de Marinha, Carvoeiro / Portugal

Bevor es heute an den Strand geht, wird erst noch einmal etwas für die Kultur getan Und zwar steht der längst überfällige Besuch der Necropole de Alcalar an Nachdem ich die junge Dame an der Rezeption der Necropole ein wenig erschreckt hatte, sie war nämlich gerade unter dem Tisch und versuchte den Computer zu reparieren Bekam ich einen kurzen Überblick über das Besucherzentrum mit Filmvorführung und diversen Ausstellungsstücken gezeigt. Anschließend konnte ich auf Expedition in das umzäunte Gelände aufbrechen. Nach einem kurzen gepflasterten Weg bekam ich die Necropole auch schon zu Gesicht. Es handelt sich dabei um einen Grabhügel aus Steinen, der ca. 4000 – 5000 Jahre alt ist. Das ist nun genau meine Welt, da wird mein Interesse garantiert geweckt  

 

Silves in der Region Algarve / Portugal

Nun sitze ich bei tollem Wetter (24°C, leicht bewölkt aber sonnig) vor meinem WoMo und schaue auf einen Olivenbaum, vor dem gerade Schafe weiden „Leider“ muss ich noch einen Tag in Silves auf dem tollen Stellplatz (Algarve Motorhome Park) „Strom tanken“, da die Necropole de Alcalar ja erst ab morgen wieder geöffnet ist und meine Aufbaubatterie – mangels Solaranlage – langsam einen Schwächeanfall bekam. Somit gab es dann heute einen ca. 5 Kilometer langen Stadtrundgang mit meinem Hundewurm, der sich gegenüber den Streunern wieder einmal sehr gut benommen hat Die Streuner sind übrigens harmlos, Probleme gibt´s da eher mit verwahrlosten und unerzogenen Hunden von Anwohnern = halt wie überall auf der Welt    Aber ich habe schon einen tollen Hund