Frankreich, Portugal-Spanien 2015/2016, Wohnmobil

Die letzte Woche der Überwinterung und eine vorzeitige Rückkehr nach Deutschland

Nun sind wir zurück in Emmendingen, von wo aus wir im letzten Jahr zu unserer Überwinterung im Süden gestartet sind. :ja:   Der Beitrag kommt ein wenig spät aber ich musste mich erst wieder in Deutschland einleben :lol: :winken:  

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Emmendingen

Tja, eigentlich sollten wir noch in Südspanien oder zumindest in Südfrankreich sein aber leider machte meine Heizung – wenige Tage nach der erfolgreichen Reparatur – schon wieder Probleme. :zensur:   :wallbash:

Aber gehen wir mal ein paar Tage zurück, denn ich habe ja noch mehr zu erzählen ;-)   :ja:

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Sonnenaufgang Narbonne Plage

DSCN7037Nach unserer Ankunft am Strand bei Narbonne Plage machten wir uns bereits einen Tag später zu einem weiteren Ziel, dem Stausee Lac du Salagou, auf.

Dort wollten wir ja auch noch ein paar Tage verbringen und endlich mal wieder ausgiebig wandern :-)

 

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Auf dem Weg zum Lac du Salagou

Die Straßen um den Stausee herum erinnerten mich ein wenig an Portugal, diesmal musste ich jedoch zusätzlich auch noch drei mal einen Fluss durchfahren :-D

Leider besteht an allen Plätzen rund um den See ein Parkverbot für Wohnmobile von 22.00 bis 08.00 Uhr morgens. Die guten noch vorhandenen Stellen ohne Parkverbot waren bereits durch andere Wohnmobile besetzt und die offiziellen Plätze um den See herum hoffnungslos überbelegt oder gar geschlossen :-(

So hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt :lol:

DSCN7078Also trieben wir uns bis zum Abend am See herum und suchten uns dann einen schönen offiziellen Stellplatz für die Nacht.

Diesen fanden wir auch im Ort Lunas. Der Stellplatz befindet sich am Ortsrand, an einer Grünanlage mit einem kleinen Teich. :-)

Da es uns hier in den Bergen jedoch nachts zu kühl und der Lac du Salagou leider „überlaufen“ war, machten wir uns am nächsten Tag wieder auf den Rückweg nach Narbonne Plage. Wo wir am Strand herum toben und das mildere Klima am Mittelmeer genießen konnten.

2016-03-07 17.01.49Was wir dann natürlich auch ausgiebig machten :-D :bravo:

Es war zwar ein wenig windig aber solange die Sonne schien, war das nicht besonders tragisch.

Vor allem konnte der Hundewurm am Strand überall Stöckchen zum Spielen finden und einfach mal rennen und toben ;-)

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Leider verabschiedete sich dann meine vor kurzem erst „frisch reparierte“ Truma Heizung wieder einmal mit einem wild „rot“ blinkenden Licht und einem zeitweisen Totalausfall :-( 8O

2016-03-08 16.32.22Das fand ich ja nun wieder einmal ganz klasse und setzte mich auch gleich mal wieder mit der Fa. Truma in Verbindung. Das kenne ich ja mittlerweile auch schon …  :wallbash:

Meine Mitteilung wurde auch wieder sehr schnell beantwortet, jedoch machte man mir diesmal den Vorschlag, zu einem Servicepartner nach Toulouse zu fahren :lol:

Keine Frage, dass ich den Vorschlag diesmal ablehnte :-D Denn vermutlich darf ich dann wieder zwei Wochen auf Ersatzteile aus Deutschland warten, weiterhin hätte dies auch (wieder) einen Umweg von ca. 400 Kilometern bedeutet. (das hatten wir ja schon öfter …. ) :pfeif:

Der nächste Termin in Deutschland wäre am 11.03.2016, somit darf ich in zwei Tagen wieder einmal beinahe 1000 Kilometer quer durch Frankreich fahren. Begeistert war ich zwar nicht aber ich hatte leider keine andere Wahl. :hilfe:

Also verabschiedeten wir uns am 09.03.2016 ein wenig traurig vom Strand bei Narbonne Plage und traten die lange Heimfahrt nach Deutschland an. :winken:

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Nach einem langen Abschiedsspaziergang am Strand ging es dann auch gleich los, immer nach Norden, über die Berge und dann irgendwann nach Osten abbiegen :-D

So einfach war es dann leider doch nicht :lol:

DSCN7145Denn in den Bergen wurde das Wetter erst regnerisch und ging später auch noch in Schnee über, bis irgendwann gar nichts mehr ging :-(

Die Autobahn war dicht, überall standen Lkw und Pkw teilweise quer und wir im Mausemobil natürlich mitten drin.

Dabei habe ich mich mit meinem Mausemobil noch sehr gut geschlagen, denn ich bin trotz Sommerreifen nicht hängen geblieben :-D

 

2016-03-09 14.30.11Als es dann irgendwann gar nicht mehr weiter ging, nutzte ich die Gelegenheit und rettete mich aus dem Chaos auf einen Rastplatz.

Hier vertraten wir uns erst mal die Füße (und Pfoten), ich schaltete die Heizung ein (die ging gerade mal wieder :bravo: ) und kochte einen Kaffee :ja:

Hundini hatte sichtlich Spaß an der ungeplanten Pause und dem Schnee, während ich mich innerlich bereits von meinem Termin am 11.03.2016 verabschiedete :-D :winken:

DSCN7198Nach einer Stunde fing es jedoch plötzlich an zu tauen und wir nutzten die Gelegenheit und starteten durch. :winken:

Am späten Abend kamen wir dann auch endlich an unserem Etappenziel Givry an und hatten somit am nächsten Tag nur noch 350 Kilometer bis Emmendingen.

Die letzten Kilometer gingen am nächsten Tag recht zügig zu fahren, so dass wir diesmal auch ausreichende Pausen einlegen konnten, was meinen Hundini sichtlich freute. :-)

So, das war es erst einmal ;-) Ich werde aber demnächst noch einmal ein kleines Fazit meiner ersten Überwinterung im Süden schreiben.  :winken:

 

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1 Kommentare

  1. Oh je, du hast ja Nerven
    Eine echte Abenteuerreise hast du erlebt.
    Aber Strand…ja das wäre auch was für mich
    Schnee, eindeutig jetzt nicht mehr

    Willkommen zurück und einen lieben Gruß
    Elke + Spike

     

Kommentare sind geschlossen.