Portugal-Spanien 2016/2017, Spanien, Überwinterung mit Wohnmobil 2016 - 2017, Wohnmobil

Ende der Überwinterung 2016 – 2017 in Portugal

Die Überschrift sagt eigentlich alles, dies ist nun mein letzter Beitrag über die Überwinterung in Portugal 2016 / 2017 :lol:

Nach nunmehr 7 Monaten und ungefähr 11.000 Kilometern Fahrtstrecke sind der Hundewurm und ich unbeschadet und gut erholt wieder zurück in Deutschland angekommen.

Noch gewöhnen wir uns langsam an die Hektik in diesem Land, welches mir von Jahr zu Jahr doch immer fremder wird.  :irre:

Aber der Hundewurm freut sich offenbar, endlich wieder in grünem Gras und Laub herum toben zu können.

Wenn ich so auf die vergangenen Monate zurück blicke, werden mir viele Dinge unvergesslich bleiben, wie z.B. in Frankreich der Omaha Beach und die Gedenkstätten in der Normandie oder die Dünen von Biville. Auch die tollen Monate in Portugal, in denen ich viele alte Bekannte / Freunde und auch neue Bekannte / Freunde getroffen habe, bzw. kennen lernen durfte.

Portugal Okt. 2016

Aber es ging nichts über diesen einen Augenblick im Oktober letzten Jahres, als ich wieder portugiesischen Boden betreten habe und noch berauscht vom mich umströmenden Duft nach wilden Kräutern, Pinien, Zistrosen und Eukalyptus das Gefühl hatte, wieder zu Hause zu sein. :ja:

 

Abendstimmung am See

Ein besonderes Dankeschön für ihre Zeit, die sie mir „geopfert“ haben, gilt hier Doreen und Sven vom blauen KastenAndre (Amumot.de) und Tanja (Crosli.de)Arnold (Maudolf on Tour), Henning (Leben-unterwegs), ÜwiP, Nelly und Hannes, Ernst und Sonja, Uwe, Jens mit Hund Kai-Uwe, sowie Jackques dem „nackten“ Niederländer.

Ohne euch wäre es mir sicher oftmals langweilig gewesen!

 

Im Hunsrück

Aber nun ist erst einmal wieder Wandern angesagt und damit werde ich mich auch die nächsten Monate beschäftigen, so ein Lotterleben wie im letzten Sommer gibt es diesen Sommer ganz sicher nicht mehr :-D

Wie ihr sehen könnt, habe ich die Wanderschuhe bereits geschnürt und auch schon im Hunsrück ausgeführt.

Sonnenaufgang im Westerwald

Nun noch ein paar Bilderchen von der Rückfahrt und dann könnt ihr euch hoffentlich bald auf die nächsten Wanderbeiträge hier im Blog freuen. ;-)

 

Aus gegebenem Anlass werde ich meine Beiträge mit dem Wohnmobil weitestgehend nur noch auf die Wintermonate beschränken und zukünftig keine weiteren Informationen oder gar Koordinaten meiner Plätze mehr im Blog veröffentlichen. Es hat sich leider in der Vergangenheit gezeigt, dass die meisten Wohnmobilreisenden mit solchen Informationen nicht „umgehen“ können und die Plätze dann „verloren“ gehen.   :wallbash:   :zensur:

Die Wohnmobilreisenden, die solche Plätze zu schätzen wissen, werden die guten Plätze sicher kennen oder sie an den Bodenbelägen, bzw. der Umgebung erkennen können. ;-)

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4 Kommentare

  1. Toni sagt

    Hallo Klaus,

    „aus gegebenen Anlass“ klingt schon mal übel.
    Ich verfolge eure Diskussion unter den „üblichen Verdächtigen“ (geiler Film) schon eine ganze Weile.
    Ich selbst bin auf dem Sprung, mich nach intensiver Planung entweder mobil auf die Klima-Achse Südportugal und Norddänemark zu machen oder alternativ: es wird ein Selbstversorger-Areal in der Algarve oder etwas weiter nördlich.
    Was ich da im zweiten Fall plane, wäre ein kleiner abgesicherter Treffpunkt:
    Leute, die mal schnell wegen familiärer Angelegenheiten weg müssen, können Ihr Womo geschützt abstellen,
    mindestens eine einfache Unterkunft für verunfallte oder erkrankte Wohnmobilisten,
    zentrale Annahmestelle für Speditions-Güter und entsprechend Montage-Treffpunkt,
    Maximal 10 Stellplätze zu Kosten, die ein wenig zur weiteren Entwicklung des Platzes beitragen.
    Meinen Lebensunterhalt bestreite ich anders, aber das Projekt sollte mindestens kostendeckend sein.

    Aufgrund der vielen alarmierenden Beiträge, die ich in diversen Foren lese, halte ich es für wichtig, dass sich künftig die Stellplatz-Suchenden mit den „moderaten“ Stellplatz-Anbietern kurz schließen. Es wird wohl immer schwieriger werden, „frei“ zu stehen.

    In D gibt es z.B. noch Plätze an Produktionsbetrieben, die kostenfrei sind. Natürlich erwartet man auch dort – eigentlich wie überall – eine Kompensation der Kosten durch Einkäufe.

    Ich glaube, dass die Diskussion um Stellplatzkosten mittlerweile in die falsche Richtung läuft: fast jeder Stellplatz kostet den Eigentümer Geld – nur – mancherorts fordert es niemand regelmäßig ein. Und die Vandalen unter den „Freistehern“ hinterlassen einen „ökologischen Fußbabdruck“, den es zuletzt wohl nur vor 60 Millionen Jahren gab: Dino-Zeitalter. ;-)

    Das kostet den Eigentümer (oft Gemeinden) langfristig viel Geld.
    Klar, dass die abwägen – extrem hart gesagt: Wert des Womo-Tourismus contra Kosten des Drecks.

    Ich bin selbst über viele Jahre auf Langstrecke und auf einsamen Flüssen autark unterwegs gewesen. Die besten Übernachtungsplätze waren typischerweise oft Angelplätze mitten im Nirgendwo, aber mit viel Abfall, den ich dann aufgesammelt und mit begrenzter Ladekapazität zur nächstmöglichen sinnvollen Entsorgung gefahren habe.
    Diese Verfahrensweise empfiehlt z.B. der Deutsche Kanuverband allen Mitgliedern, um ungerechtfertigten Repressionen zu begegnen.

    Freisteher treffen oft auf Orte, die andere verdreckt haben. Sobald sie wegfahren, landet der Dreck auf ihrem „Konto“ – woher sollten „Inspektoren“ die Herkunft des Drecks erfarhen?
    Wenn sich die Kultur einbürgern würde, die fast alle Mitglieder des Deutschen Kanu Verbandes pflegen, nämlich, den Platz sauberer zu verlassen, als vorgefunden, würde die WOMO-Gemeinschaft auf sehr viel mehr Akzeptanz treffen.

    Ich hoffe mal, dass ich hier kein „Rufer in der Wüste“ bin.

    Beste Grüße
    Toni

    Beste Grüße
    Toni

     
    • Hallo Toni

      So, nun habe ich ein wenig mehr Zeit und versuche deine Fragen einmal ein wenig ausführlicher und aus meiner Sicht zu beantworten.

      Grundsätzlich ist die Idee super, sich zwischen Dänemark und Portugal aufzuhalten. Da gibt es eine Menge zu sehen, teilweise bestes und vor allem bezahlbares Internet. (Sobald man Deutschland verlassen hat) :-D

      Für ein Selbstversorger-Areal kommt eigentlich nur die Algarve oder das südliche Alentejo in Frage, es sei denn, du hast mit Kälte in den Wintermonaten kein Problem. Es gibt auch einige deutsche Selbstversorger weiter im Norden aber die sind meiner Ansicht nach weitestgehend gescheitert. Die Gründe dafür sind vielfältig, wie z.B. mangelnde Erfahrung mit den Anbaumöglichkeiten, mangelnde handwerkliche Fähigkeiten und mangelnde finanzielle Mittel. Das geht zumindest aus den häufiger vorkommenden „Hilferufen nach Spenden“ im Internet hervor. ;-) Da wird dann schon einmal in verschimmelten „Buden“ gehaust, weil sie nicht in der Lage sind, Wände und Dach trocken zu legen oder auch nur genug trockenes Feuerholz vorrätig zu halten.

      Weiter im Süden gibt es einige Aussteiger, die machen das schon besser. Bieten zum Beispiel „Hand gegen Unterkunft“ für junge Menschen an und machen regelmäßig kleine Events mit Musik und Essen. Ein Besuch auf so einem Event lohnt sich auf jeden Fall.

      Dann ist es auch nicht so einfach, das „richtige“ Grundstück für den angestrebten Zweck zu finden. Für ein gutes Grundstück brauchst du oftmals Beziehungen zu den Einheimischen oder solltest wenigstens jemanden kennen, der dort unten länger wohnt und die Sprache spricht. Aber unter den deutschen Residenten gibt es natürlich auch einige in Deutschland „gescheiterte Existenzen“, die nun in Portugal einen auf „dicke Hose“ machen. Also ist da auch aufpassen angesagt. ;-)

      Viele offiziell angebotene Grundstücke liegen im Hang und sind einfach zu steil. Dann hast du auch oft kein Wasser und musst einen Brunnen bohren lassen, wodurch natürlich Zusatzkosten entstehen. Weiterhin würde ich weder in Portugal, noch in Spanien ein Grundstück ohne vorheriges Bodengutachten kaufen. Das ist zwar mit Sicherheit extrem teuer aber man weiß ja nie, was dort seit den 60er oder 70er Jahres alles illegal verklappt wurde. (Giftmüllexporte etc….) Das Wasser aus diesem Boden möchtest du sicher nicht trinken. ;-)

      Auch darfst du in Portugal und Spanien nicht jedes Grundstück einfach für alle Dinge nutzen. Es gilt zwar auch der Satz: „Wo kein Kläger ist auch kein Richter“ aber verlassen würde ich mich darauf nicht, vor allem wenn du deinem Nachbarn nicht passt oder Neider hast.

      Und nun zu den Stellplätzen:

      Das Problem mit den Stellplätzen ist eigentlich gar kein richtiges Problem, man muss es als Betreiber nur wollen und es „richtig“ anstellen, da es ja auch unterschiedliche Ansprüche unter den Wohnmobilfahrern gibt. Ich z.B. will nicht kuscheln, morgens nicht angesprochen werden, mein eigenes Internet (Mobilfunk 4g / LTE) haben und vor allem die Möglichkeit haben mit dem Hund im Grünen zu laufen. Strom, Beleuchtung und sanitäre Anlagen brauche ich nicht, das habe ich selbst dabei und bin nicht bereit, diese Ausstattung für andere Leute mit zu bezahlen.

      Wenn ich als Betreiber eines Stellplatzes, den Stellplatz auf ein bestimmtes Publikum ausrichte, das aber nicht da ist, brauche ich mich nicht wundern, wenn keiner kommt. :-D Ein Ausnahmefall war der ehemalige Stellplatz in Portimao am Jachthafen. Für mich war der zwar grausam und war nur ab und zu mal dort um Freunde zu besuchen aber er hat viele Leute angezogen. Dabei handelte es sich nur um einen günstigen Platz, teils mit Strom, der jedoch aufgrund der guten Lage an der Marina von vielen aufgesucht wurde. Das dort gesparte Geld für den Platz wurde doch überwiegend in den bisher geöffneten Geschäften und Restaurants in Portimao ausgegeben. Das ist nun nicht mehr der Fall, da auf dem Platz wohl ein weiteres Hotel gebaut werden soll? Ob bei dem Hotel-Leerstand in Portimao nun ein weiteres Hotel dringend gebraucht wurde, wage ich doch zu bezweifeln. Die Leidtragenden sind mal wieder die „kleinen Leute“ u.a. aus der Gastronomie, die nun den Winter über keine Arbeit mehr haben, da die Geschäfte und Restaurants am Hafen nun mangels Kundschaft schließen werden. (Zumindest ging das so durch portugiesische Medien)

      Wenn der Platz auf das entsprechende Publikum ausgerichtet ist und die Umgebung stimmt, sind die auch ausgebucht. Ich selbst werde mir nächsten Winter mal einen interessanten Platz anschauen, der wohl für mich eventuell passen könnte. Aber dazu möchte ich im Augenblick noch nichts schreiben. :-D Direkt am Strand stehen muss ich auch nicht und an der Algarve halte ich mich zukünftig nur noch im Dezember / Januar auf. Die Monate davor und danach bin ich im Alentejo und Centro anzutreffen.

      Richtige Freisteher, zu denen ich auch gehöre, haben immer genug Abfallsäcke und Einweghandschuhe dabei, um den Platz gleich bei Ankunft zu säubern. ;-) Es gibt natürlich auch die anderen „Freisteher“, die alles einsauen oder sich im durchaus vorhandenen Abfall wohl fühlen. Mit denen und Wohnmobilfahrern, die einen Freistehplatz mit einem Campingplatz verwechseln, möchte ich nichts zu tun haben.

      Das ist auch einer der Gründe, weswegen ich keine Koordinaten oder verräterische Fotos mehr veröffentliche. Hinzu kommt natürlich auch noch der gestiegene Anteil an Wohnmobilreisenden, die durch irreführende Werbung der Hersteller mit „Freiheit und Abenteuer“ auf den falschen Weg gelockt werden. Aber das ist wieder ein anderes Thema…

      So, nun habe ich aber genug geschrieben, denn das hätte schon für mindestens einen eigenen Blogbeitrag gereicht. :-D

       
  2. Toni sagt

    Hallo Klaus,

    herzlichen Dank für Deine Ausführungen, insbesondere für die Hinweise auf eventuelle Bodenbelastungen (hatte ich noch nicht auf dem Schirm) und die Hintergründe der „Stellplatz-Diskussion“ sowie die Situation einiger Aussteiger-Ansiedlungen.

    Wenn ich die Geschichte angehe, dann weder blauäugig noch unterkapitalisiert. Ein funktionstüchtiges Häuschen (alternativ ein gepflegtes Mobilheim), Trinkwasser ganzjährig plus genug zum Bewässern und ein brauchbarer Garten müssten es schon sein.
    Ein Bodengutachten kann man sich in Lagen, dei landwirtschaftlich genutzt wurden, wo kein Schwerlaster hinkommt wohl schenken, aber eine Trinkwasseranalyse wäre für mich zwingend mit Blick auf Pestizidbelastungen und die kleinen privaten Müll-Löcher, die man nur schwer aufspürt.

    Bei der Idee, Stellplätze anzubieten, denke ich auch eher in die Richtung „keep it simple“ – sie sollen ihre Eigenkosten decken (nicht meine Lebenshaltungskosten). Finanzierung von Investitionen, Ver- und Entsorgungskosten plus Instandhaltungsrücklage – mehr muss da nicht hereinkommen. Dafür bekommt man dann etwas Gesellschaft.
    Darüber hinaus: jenseits von Genehmigungen (da gibt es spezialisierte Anwälte vor Ort) achte ich auch darauf, nicht zu viele Wegerechte zu beanspruchen. Das kann tatsächlich zu Ärger führen, wenn man da auf Duldung angewiesen ist.
    Zusammenarbeit mit den Nachbarn (in gesunden Grenzen) hilft in dieser Hinsicht sicherlich auch.

    Bei der Suche nach der „eierlegenden Wollmilchsau“ muss man sehr lange suchen: ruhig und doch nicht zu abgelegen, nicht abgewohnt, keine „Skischanze“, vorhandener Bewuchs (als Zeigerpflanzen für eigenen Anbau). Am Ende der Suche fehlt dann noch immer mindestens eine gewünschte Eigenschaft.
    Für einen Beginn bei Null würde ich mich allerdings nicht mehr entscheiden. Substanz zu einem realistischen Einstandspreis müsste schon vorhanden sein. Und die gibt es nach meinen bisherigen Recherchen durchaus.

    Nun gut: meine Entscheidung für mobiles oder lokales Leben schwankt noch – derweil denke ich beide Varianten konsequent durch.

    Nochmals besten Dank und frohe Ostern!

    Beste Grüße
    Toni

     
    • Hallo Toni

      Aus deinem Beitrag erkennne ich, dass du nicht nur mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität stehst, ich bin mir auch sicher, dass deine Vorhaben „Hand und Fuß“ haben, wenn du diese anfängst.

      Ich wünsche dir viel Erfolg! :-)

      Gruß, Klaus

       

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