Limes, Regionalwege, Wandern, Wandern mit Hund, Westerwald

HG6 Rundwanderung Köppel

blog-image0011Bei dem tollen Wetter machten wir uns heute auf zu einer “schattigen” Wanderung durch den Höhenzug Montabaurer Höhe im Westerwald.

Zu dessen höchster Erhebung “Alarmstange” (545 m üNN) und anschließend zu den römischen Hinterlassenschaften bei Höhr Grenzhausen und Hillscheid.

Dabei haben wir uns zum größten Teil an den Rundwanderweg HG6 gehalten, der bei Höhr Grenzhausen beginnt. Zum größten Teil sage ich, da wir nicht in Höhr Grenzhausen, sondern bei Ransbach Baumbach auf einem Wanderparkplatz gestartet sind und von dort etwas mehr als einen Kilometer zu unserem geplanten Startpunkt hatten. ;-)

hg-6_S1Links kann man gut unseren Startpunkt (nicht das Fähnchen Wanderparkplatz, das ist eine alte Markierung), unsere Zuwegung und den eigentlichen Verlauf des HG 6 erkennen.

 

 

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Nun zurück zu unserer geplanten “schattigen” Wanderung …. So sah es bei unserem Zusammentreffen mit dem HG 6 aus, den erhofften Schatten haben wir erst einmal nicht gefunden. So gingen wir dann erst einmal auf sonnigen Wegen immer schön bergauf durch den Westerwald :-D

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Beim Aufstieg auf die Alarmstange, auf dem sich der Fernmeldeturm Alarmstange (wir Wäller sind halt sparsam mit neuen Begriffen) befindet, kann man bereits anfangen abzuschalten und einfach mal dem Rauschen des Waldes zu hören.

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Auf dem unteren Foto sind wir auf der Alarmstange, kurz vor dem Turm Alarmstange und bekamen endlich ein wenig Kühlung durch den Wind, der hier eigentlich immer ein wenig zu spüren ist.

 

 

 

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blog-image0061Anschließend ging es weiter in Richtung Hillscheid. Unterwegs machten wir noch einen kurzen Abstecher zu den Indianerfelsen.

Hm??

Hier waren ja bereits Kelten, Germanen, Franken usw.. aber von Indianern hatte ich im Westerwald bisher noch nicht gehört. Die Römer habe ich hier mal nicht aufgeführt, da die sich ja nicht soooo wirklich in den dunklen Westerwald zu den “Wäller Basaltköpp” getraut haben :-D

Nun ja, kurz später kamen wir am Kleinkastell Hillscheid mit den Grundmauern des Wachturmes 1/71 und einer Rekonstruktion des Walles und der Befestigungsanlagen an.

Anschließend ging es immer auf dem Limes weiter in Richtung Höhr Grenzhausen, wo uns allerlei “wildes Getier” im Wald auflauerte ;-)

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Weiter ging es über urige Waldpfade und blubbernde Bäche.

 

 

 

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Hundini und ich (oben) im “Quellgebiet” des Brexbach, östlich von Höhr Grenzhausen.

Hier entsteht der Brexbach durch die Vereinigung von “Hinterster Bach” und “Vorderster Bach” ;-)

Wie gesagt, wir Wäller haben schon einen besonderen Sinn für Namensfindung :-D

 Hier noch ein kleines Video:

 

Zum Abschluss:

blog-image0161Auf dem HG 6 gibt es zwar viele Schotterwege – und ich bin ja bekennender Gegner von diesen Wegen – aber der Rundkurs ist schon toll und sehenswert. :-)

Er lädt dazu ein, einfach mal die Seele baumeln zu lassen und die ursprüngliche Natur im Westerwald zu genießen. :-)

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1 Kommentare

  1. Pingback: Im Quellgebiet des Brexbach | Davy Mausebein

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