Hunsrück, Traumschleifen, Wandern, Wandern mit Hund

Unterwegs auf der Traumschleife Börfinker Ochsentour im Nationalpark Hunsrueck Hochwald

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Ein Startportal der Börfinker Ochsentour an der K49

Heute ging es weiter auf unserer Traumschleifentour durch den Nationalpark Hunsrück-Hochwald und den Naturpark Saar-Hunsrück :ja:

Für heute Vormittag hatte ich mir die Traumschleife Börfinker Ochsentour, rund um die Nationalparkgemeinde Börfink und dem Moorgebiet „Ochsenbruch“ am Ortsrand von Börfink im Birkenfelder Land vorgenommen. Den Rest des Nachmittages wollten mein Hundini und ich einmal „frei“ ;-) nehmen, da Temperaturen um die 40° C vorhergesagt waren :-)

Auf die Traumschleife Börfinker Ochsentour kann ich leider nicht verlinken, denn diese Traumschleife befindet sich noch in der Zertifizierung und kann auch noch nicht auf der Webseite des Projektbüro Saar Hunsrück Steig aufgerufen werden.

Wir zogen in Erwartung der hohen Temperaturen auch recht zeitig los und parkten am Wanderparkplatz zwischen Börfink und Thranenweier an der K49.

Der Parkplatz ist zwar ein wenig schräg, bietet aber ausreichend Platz für mein Mausemobil, ohne dass ich gleich mehrere Parkplätze belegen muss :ups:   Normalerweise erwähne ich Parkplätze ja nicht aber das musste einfach einmal gesagt werden, da viele Wanderparkplätze sogar für normale Pkw ein wenig eng sind  :ja:

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Und los geht die Wanderung :-)

Wir querten auch gleich die K49 und gelangten für ein paar „Augenblicke“ auf einen Forstweg, bevor wir nach dem queren eines Bachlaufs auf einer einfallsreichen und wirklich tollen Brücke :-) auf einem tollen Waldpfad standen :-D

Na das war doch mal ein Einstieg, ich bin unverkennbar auf einer Traumschleife gelandet, wenn ich bereits im ersten Satz DSCN2781mehrfach „toll“ schreibe  :hurra:

Bei der Brücke handelt es sich wohl eher um einen Steg aber ich finde ihn einfach klasse und einfallsreich :ja:

Auf dem unteren Foto seht ihr einen Blick vom Waldpfad hin zur Brücke, damit ihr einen Eindruck von der tollen Umgebung erhaltet :-)

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Blick zurück zur Brücke

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Blick nach vorn

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Hier gehts hinauf :-)

Nachdem wir kurze Zeit am Bachlauf entlang gewandert sind, ging der Weg bald einen kleinen Hang hinauf, wo wir kurz später auf die Heilquelle „De gure Bure“ treffen sollten.

Der Name „Gure Bure“ entspricht der Umgangssprache der Hochwalddörfer für die hochdeutsche Bezeichnung „Der gute Born“

Die Heilquelle ist umgeben von vielen alten Buchen und Fichten. Auf dem Gedenkstein ist die Jahreszahl 1837 eingemeisselt und er wurde laut Infotafel als Dank für eine geheilte Hauterkrankung aufgestellt.

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Heilquelle „De gure Bure“

DSCN2805Weiter ging es nun durch den Mischwald, der an einigen Stellen durch den dichten Randbewuchs beinahe eine urwaldartige Atmosphäre verbreitete, bevor wir über weitere Brücken in einen Fichtenwald gelangten. :-)

 

 

Als sich der Fichtenwald lichtete und wir uns plötzlich am Rande einer Wiese befanden, wurde man vom Duft frisch geschnittenen Grases und dem frischen Duft noch vom Morgentau nassen Waldes beinahe überwältigt :-)

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Auf einer Wiese mit Sicht auf Börfink

DSCN2816Aber auch zu dieser frühen Stunde war schon ein fleissiger Geselle unterwegs.

Nach einem kurzen Foto haben wir ihn dann in Ruhe gelassen und schlenderten am Waldrand entlang in Richtung der Gemeinde Börfink, deren erste Häuser wir in einiger Entfernung sehen konnten.

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Auenlandschaft Traunbach

Am Ende der Wiese querten wir kurz einen asphaltierten Wirtschaftsweg und gelangten in den Auenbereich des Traunbach, dem wir nun einige Zeit folgen werden.

Hier wimmelte es nur so von kleinen Fröschen und man (ich) musste sehr aufpassen wohin man gerade seine großen Füße stellt :ja:

An einem „Wasserbecken“ am Bach wurde auch ein toller Rastplatz eingerichtet, der sicher im Sommer nicht nur von Wanderern gut genutzt wird :-) Hier befindet sich auch ein kleiner Eimer der an einer Schnur befestigt wurde, mit dem man z.B. für Hunde Wasser aus dem Bach holen kann.

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Rastplatz am Traunbach

DSCN2829Nun verlassen wir die Bachaue wieder und gelangen oberhalb des Traunbach zuerst auf einen Wirtschaftsweg, der sich jedoch kurz später als Pfad am Hang entlang schlängeln sollte.

Tja, was soll ich nun sagen? :ups:

Wer meinen Blog aufmerksam liest, kann sich sicher vorstellen, dass ich mich hier wieder einmal verlaufen habe :hurra:   :winken:   Das lag jedoch weniger an der Beschilderung (das würde ich zwar gerne behaupten) aber ich „Dösbaddel“ habe mal wieder auf alles nur nicht auf den Weg geachtet.  :doh:    :lachtot:

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Von dieser Stelle aus, bis kurz nach dem Forellenhof Trauntal, verlaufen die beiden Traumschleifen Börfinker Ochsentour und der Trauntal Höhenweg nebeneinander her. Ich habe es gelesen aber vermutlich wegen der vielen tollen Eindrücke nicht wirklich realisiert :mrgreen:   Vielleicht sollte ich wie andere Blogschreiber   :girl:   auch einmal langsam über „Betreutes Wandern“ nachdenken :hilfe:   :lachtot:   (das betreute Wandern ist nicht von mir, es wurde in einem anderen Blog zuerst erwähnt, bei dem ich fleißig mit lese ;-) )

DSCN2838Nun bin ich ja schon wieder vom Thema abgekommen :pfeif:   :motz:

Nun ja, nachdem ich den kleinen Umweg auf wirklich tollen Pfaden gemeistert hatte, querten wir noch die L165 und gelangten zum Forellenhof Trauntal, dem zweiten Startpunkt der Traumschleife Börfinker Ochsentour und dem Trauntal Höhenweg.

Hier kann man sicher ganz toll einkehren und sich frischen Fisch schmecken lassen, nur heute ist es noch ein wenig früh für mich. Aber das werde ich sicher noch nachholen :ja:

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Forellenhof Trauntal

DSCN2842Durch das Portal gelangten wir auch gleich wieder auf Pfaden in einen alten, teils sonnendurchfluteten Fichtenwald, in dem es erst den Berg hinauf und anschließend am Hang entlang weiter in Richtung des Ochsenbruch ging. Dabei wandelte sich der Nadelwaldbestand auch langsam in einen ebenfalls teils sonnendurchfluteten Buchenwald.

DSCN2857Am Ende des Waldes gelangten wir dann wieder an eine tolle „Brücke“ oder besser einfallsreiche Bachquerung :bravo:

Ich finde es richtig super, was man sich hier auf dieser Traumschleife so alles hat einfallen lassen :-)

 

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Bachquerung

Nach der Bachquerung gelangten wir nun an den Rand eines weiteren Nadelwaldes und wurden gleich wieder vom Duft des sich in der Sonne erwärmenden Harzes und der Gräser schier überwältigt :-) :ja:

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Die Eindrücke, die hier in der Sonne plötzlich und unerwartet auf mich einströmten, kann ich gar nicht beschreiben – es war einfach nur WOW  :ja:

Wir wanderten nun kurz am Waldrand entlang, bevor wir auf einem Wiesenweg weiter wanderten. Dabei konnte ich auch einige Bussarde (?) entdecken, die hoch über der Wiese kreisten und wohl auf der Suche nach einem Leckerbissen waren ;-)

Die Wiese war zwar bereits abgemäht aber hier und dort konnte man doch noch ein paar Farbtupfer entdecken.

DSCN2883Wir querten nun die L165 zum zweiten Mal und gelangten entlang einer Pferdekoppel, über ein paar Meter asphaltierten Wirtschaftsweg, wieder auf einen Wiesenweg, dem wir bis zur K49 folgten.

Nach Querung der K49 ging es auch gleich wieder auf Pfaden in einen Nadelwald hinein, an dessen Ende wir erst einmal auf einer Bank eine kleine Pause einlegten. Ich würde jedem Wanderer jedoch raten, noch ein paar Meter weiter zu gehen, dann kommt nämlich ein richtig toller Rastplatz ;-) :ja:

DSCN2888Nun kommt jedoch erst einmal eine Stelle, die ich nicht wirklich verstanden habe :?

Der Saar-Hunsrück-Steig geht hier links in den Wald und die Traumschleife Ochsentour geht erst einmal über den geschotterten Weg weiter. Nach vielleicht 100 – 200 Metern treffen sich jedoch beide Wege wieder im Wald an der Stelle wo ich das untere Foto aufgenommen habe?

Da ich ja nicht neugierig ;-) bin, werde ich einmal beim Projektbüro des Saar-Hunsrück-Steig nachfragen, das ist ja vielleicht noch in Planung oder hat sonstige Gründe, immerhin ist der Weg ja auch noch in der Zertifizierung.

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Und schon wieder vom Thema abgeschweift, ich bin aber auch heute eine Labertasche  ;-) :-D

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Fernblick am Rastplatz

An dieser Stelle machten wir dann eine weitere Rast, es war zwar nicht notwendig aber an diesem Rastplatz konnten wir einfach nicht vorbei gehen. :ja:

 

 

 

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Rastplatz

DSCN2898Weiter ging es nun erst einmal durch ein Stück Buchenwald, was einem die Gelegenheit gibt, die bisherigen Eindrücke zu verarbeiten und den Kopf von den vielen Reizen wieder frei zu bekommen.

Denn der „Knaller“ sollte uns noch bevorstehen :ja:

Der Weg ging zwar auch hier und da über gut zu laufende Forstwege, aber überall wo es möglich war, wurde der Weg auf Pfade durch den Wald verlegt. :)   Das war jedoch nicht überall möglich, da sich hier auch ein Trinkwasserschutzgebiet befindet und das musste verständlicherweise umgangen werden. :ja:

DSCN2907Kaum war der Kopf wieder ein wenig frei, wurde er auch wieder geflutet :-D :bravo:

Wir befanden uns plötzlich und absolut unerwartet inmitten eines „verwunschenen Waldes“, durch den wir entlang eines plätschernden Bachlaufes mit kleinen „Wasserfällen“ und „Stromschnellen“ entlang wanderten.

DSCN2910Es ist das Quellgebiet eines Baches, der in den Traunbach führt und sich erst durch Laub- / Mischwald schlängelt, bevor er durch einen Nadelwald weiter fließt.

Im Bereich des Laubwaldes gab es viele Farne, kleine Büsche, Gräser und Moose im Uferbereich. An einigen Stellen befinden sich auch Bänke, wo man beim leisen Gurgeln des Baches herrlich entspannen kann :-)

DSCN2916Nachdem sich der Wald vom Laub- in Nadelwald gewandelt hatte, nahm auch das Moos zu. Überall zwischen den Bäumen konnte man riesige Moosteppiche zwischen den Bäumen entdecken :ja:

 

 

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Am Wanderparkplatz an der K49

Leider sind wir nun wieder an unserem Startpunkt angekommen und haben noch immer nicht alle Eindrücke dieser tollen, abwechslungs- und einfallsreichen Traumschleife verarbeiten können.

Bei mir muss sich noch einiges an Eindrücken der letzten Wanderungen auf den Traumschleifen setzen aber ich bin mir sicher, dass es sich hierbei auch um eine Traumschleife der Oberklasse handelt. Der Einfallsreichtum der „Wegegeister“ und die Wegeplanung, die überall wo es möglich war, den Wanderer auf tolle Pfade lenkt, kann sicher kaum genug gewürdigt werden :ja:

 

 

 

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5 Kommentare

  1. Hey Klaus,

    du kommst aus deinen Begeisterungsstürmen ja gar nicht mehr raus. :-D
    Die Tour hat dich anscheinend restlos überzeugt. Klasse!
    Wie früh bist du eigentlich an dem Tag losgezogen?

    LG Silvana

     
    • Oh ja, die Tour war wirklich super :ja: Das tolle Wetter und der Duft nach Harz, Kräutern und Gras haben sicher auch ihren Beitrag dazu geleistet :-)

      So früh war ich gar nicht, ich bin vermutlich gegen 06.00 Uhr aufgestanden (ich habe schon lange keine Uhr mehr :lol: ) und habe mir dann den Sonnenaufgang auf dem Erbeskopf bei zwei Tassen Kaffee angeschaut. Nach Fütterung meines Hundinis war ich gegen 08.40 Uhr (Laut Uhrzeitanzeige auf dem ersten Foto) ;-) auf dem Wanderparkplatz.

      Liebe Grüße, Klaus

       
  2. Pingback: Ausflug in das Wildfreigehege Wildenburg | Davy Mausebein

  3. Ha ha Klaus,
    das mit dem betreuten Wandern war heute auch bei mir wieder Thema.
    Wunderschön und wieder eine Traumschleife, die ich mir merken werde.
    Die Wälder mit Moosteppichen liebe ich über alles, die wirken meist so frisch.

    Danke für dein Mitnehmen auf deine schöne Runde und einen lieben Gruß aus Leverkusen
    Elke

     
    • Danke schön :-) aber das betreute Wandern habe ich ja auch bei dir geklaut :ja: :lol:

      Ich fand den Spruch wirklich klasse :-)

      Lg. Klaus

       

Kommentare sind geschlossen.