Hunsrück, Traumschleifen, Wandern, Wandern mit Hund

Unterwegs auf der Traumschleife Mittelalterpfad in Herrstein

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Portal Traumschleife Mittelalterpfad

Und wieder waren wir auf einer Traumschleife im Hunsrück unterwegs, diesmal sollte es die Traumschleife Mittelalterpfad in Herrstein an der Deutschen Edelsteinstraße sein. :ja:

Der Ort Herrstein bietet mit seinem historischen Ortskern einen tollen und sehenswerten Ausgangspunkt für die tolle Traumschleife Mittelalterpfad.

Nach einer kurzen Anfahrt über die derzeit staugeplagte BAB 61, trafen wir gegen 15.00 Uhr in Herrstein, am Großparkplatz Brühlstraße, ein. Nachdem wir das Mausemobil abgestellt hatten, konnten wir auch schon die ersten Wegweiser zum Startportal entdecken. Da hat mir die Infobroschüre „Traumschleifen“ von Projektbüro Saar Hunsrück wieder einmal sehr gut weiter geholfen :-) :ja:

Nach dem Portal ging es erst einmal durch den historischen Ortskern von Herrstein,

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Der Pranger

am Pranger (der gefällt mir besonders gut :-D ) vorbei und eine Treppe hinauf zur Schloßkirche.

Im Ortskern fallen besonders die vielen Hinweistafeln auf, die den Besucher anschaulich auf eine Reise in die bewegte Vergangenheit des Ortes führen. :ja:

Das ist bei den Traumschleifen immer wieder zu beobachten, der Wanderer wird hier nicht einfach auf Wanderwege geschickt, sondern es wird aus jeder Traumschleife ein „Erlebnisweg“ gemacht :bravo:

 

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Schloßkirche

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Blick auf Herrstein

DSCN1683Nach der Schloßkirche folgten wir diesen – besonders tollen :idee: – Wegweisern.

Die Wegweiser sind passend zum mittelalterlichen Thema der Traumschleife und sind auch eine richtig tolle Idee der Wegeplaner :ja:

Diese Wegweiser kann man übrigens über den gesamten Wegverlauf wieder finden :-)

Durch ein kleines Waldstück gelangten wir nach kurzer Zeit auf offene und sonnendurchflutete Flächen / Felder :-D

Hier begegnen wir auch den ersten Hinweisschilder des Saar Hunsrück Steiges, die uns nun einige Zeit begleiten werden. Mal schauen, wann ich hier auf meiner geplanten Wanderung auf dem Saar Hunsrück Steig nochmals vorbei kommen werde ;-)

DSCN1696Nun, wir befinden uns auf einer Traumschleife ;-) und somit kann man davon ausgehen, dass der Wanderer nicht „stur“ über die Felder geführt wird. :winken:

 

Gewiss nicht, denn schon kommt inmitten der Felder wieder eine Geschichtsstunde :-) :idee:

 

 

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Wegweiser

Weiter ging es auf – auch für sehbehinderte Wanderer – unverlaufbar markierten Wegen.

Durch einen Krüppeleichenwald, bis wir an den Hosenbach gelangten. Auch dort fallen wieder die tollen Schilder auf, die dem Wanderer die Orientierung erleichtern :-)

 

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Rastplatz Rabenkanzel

Nun näherten wir uns der Rabenkanzel, bei der wir auch eine Rast einlegen.

Bei der Rabenkanzel handelt es sich um einen steil abfallenden Quarzitdurchbruch, der als Naturdenkmal eine der vielen Naturreize des Hosenbachtales darstellt.

 

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Blick auf die Rabenkanzel

DSCN1713Weiter geht es auf schmalen Pfaden durch ein kleines Waldstück und über Wiesenwege, immer am Hosenbach entlang.

 

 

 

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DSCN1723Kurz später gelangen wir wieder auf offene weite Flächen und Felder, :ja: bevor wir am Naturdenkmal Jammereiche ankommen.

Diese erhielt ihren Namen aufgrund einer Tragödie im 30-jährigen Krieg. Laut Infotafel befand sich hier ein Eichenwald, in dem sich Dorfbewohner vor plündernden Truppen versteckt hatten. Dieser Eichenwald wurde jedoch von den Truppen umstellt und angezündet, dabei kamen viele Dorfbewohner um.

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Die Jammereiche

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Aussichtspunkt Wüstungen

Nach der Jammereiche gelangten wir wieder über Felder an den Aussichtspunkten Wildenburg und Wüstungen vorbei, zum Aussichtsturm Herrstein.

 

 

 

Der Aussichtsturm DSCN1736ist für empfindliche Hunde nicht wirklich geeignet, ;-) da man durch die schmalen Stufen hindurch sehen kann – damit haben einige Hunde wohl Probleme. Mein Hundini stand dem wohl auch ein wenig skeptisch gegenüber :-D

Ich habe ihn dann einfach ignoriert und unten stehen lassen, wie ich dann von der zweiten Turmetage wieder herunter kam, wartete er bereits in der ersten Etage auf mich. Von dort aus konnte er mich immerhin sehen, so dass er nicht hinauf in die zweite Etage musste :-D

DSCN1743Nach dem Aussichtsturm ging es auf einem schmalen Serpentinenweg den Berg hinunter und nach Herrstein zurück.

Die Wanderung kann man anschließend sehr gut in einer der vielen Gastwirtschaften im Ortskern ausklingen lassen ;-)

Die Traumschleife Mittelalterpfad ist meiner Ansicht nach ebenfalls eine Traumschleife der Oberklasse – ich weiß, das ist bisher mein „Traumschleifen Standardsatz“ :-D   :winken:   Aber es ist nun einmal so wie es ist :-)   :winken:

Am 12. und 13. September 2015 findet übrigens das 28. Historische Schinderhannes Räuberfest in Herrstein statt, ich gehe einmal davon aus, dass man mich dann dort wieder antreffen kann :-) :winken:

2015-07-15 19.24.59

 

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6 Kommentare

  1. Oh ja Klaus,

    dieser Weg ist mir ebenfalls ausgesprochen positiv in Erinnerung.
    Die Traumschleifen haben ein richtig schönes, höhes Niveau, meist mit sehr guten Informationen zur geschichtlichen Entwicklung dekoriert, da stimme ich dir absolut zu.
    Der Hunsrück hat es aber auch recht leicht, zumindest von der Wegeführung her :-)

    Danke für die Erinnerung an wunderbare Wanderstunden im vergangenen Jahr.

    Einen lieben Gruß, der etwas neidvoll ist
    Elke

     
    • Der Hunsrück ist richtig toll und noch nicht so überlaufen :-) Ich bin demnächst öfter in der Gegend unterwegs und hoffe irgendwann einmal einen Weg zu finden, den du noch nicht kennst :lol: ;-)

      Liebe Grüße, Klaus

       
  2. Jürgen Korth sagt

    Bin diesen Weg 2mal gelaufen – einmal alleine + einmal mit meiner Lebensgefährtin. Wir waren beide begeistert. Herrstein ist aber auch ohne Wanderung ein sehenswerter Ort …

     
    • Hallo Jürgen

      Da kann ich dir nur zustimmen, Herrstein ist auch öfter einmal eine Reise wert :ja: :-)

      Gruß, Klaus

       

Kommentare sind geschlossen.