Regionalwege, Rhein, Wandern, Wandern mit Hund

Wanderung auf dem Streuobstwiesenweg bei Mülheim-Kärlich

DSCN0966Heute war ich wieder einmal am Rhein unterwegs, bei Mülheim-Kärlich gibt es den Streuobstwiesenweg, der – wenn ich mich nicht irre – auch von den „Traumpfade“ Planern betreut wird.

Das Wetter war zwar nicht ganz so toll wie gestern aber von ein paar kleinen Wolken lassen wir uns ja nicht abschrecken ;-) Wenigstens hatte ich meinen neuen Poncho im Rucksack dabei, den ich heute jedoch nicht gebraucht habe. :-)

Der Startpunkt befindet sich am Sportplatz „Dalfter“, oberhalb von Kärlich. Da war ich heute auch froh, dass ich so ein kleines Mausemobil habe, denn mit einem größeren hätte ich sicher auf den engen – und teilweise für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrten – Straßen Probleme bekommen :ja:

Kaum geparkt, hatte ich mich auch schon in meine Wanderklamotten geschwungen und mich auf den Weg in Richtung der Streuobstwiesen gemacht.

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Streuobstwiesenweg

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Höhenprofil

 

DSCN0968Der Streuobstwiesenweg ging erst auf einem geschotterten Wirtschaftsweg am Sportplatz vorbei, nach Norden in Richtung Kettig.

Nach kurzer Zeit verließen wir den Schotterweg jedoch wieder und kamen auf einen schönen Pfad, der uns in ein kleines Waldstück führen sollte.

An dieser Stelle kam dann auch schon die erste Herausforderung auf mich zu :-D Mein GPS Track stimmte nämlich nicht mit der DSCN0970Beschilderung überein :o

Macht ja nicht´s, folgen wir halt den Schildern :-)

Dumm war nur, das ein großer Teil der Schilder auf diesem Streckenabschnitt von Idioten in einer sinn- und hirnlosen Zerstörungswut vom Baum gerissen wurde … :wallbash:   :zensur:   :doh:

Wenn man jedoch den am meisten ausgetretenen Pfaden folgt, bleibt man auf dem Streuobstwiesenweg.

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DSCN0974Erste Ausblicke auf die Streuobstwiesen mit Kirschbäumen und ein Spielkamerad für meinen Hundewurm war auch schon da :-)

Während die Hunde ein wenig spielten wurde mit dem anderen Hundehalter ein wenig nett geplauscht. Das passiert mir in letzter Zeit auch immer öfter, entweder bin ich nicht mehr so grantig oder die anderen Leute werden halt einfach nur netter :winken:   :lol:

Anschließend ging es dann auch weiter, bis zu einem Aussichtspunkt, von dem man das stillgelegte AKW Mülheim-Kärlich sehen kann.

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Nach dieser eher nicht so tollen Aussicht (abgerissen würde es mir besser gefallen :pfeif: ) brauche ich nun erst einmal ein wenig Natur :-)

DSCN0985Nach dieser tollen Aussicht kamen wir auch bald schon an der Grillhütte von Kettig vorbei und landeten kurz später im Obstlehrgarten der Gemeinde Kettig.

Davon war ich richtig begeistert, eine tolle Anlage bei der man auch noch etwas lernen kann. :idee:

Weiterhin bietet sich der Platz auch für eine kurze Rast an.

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Weiter ging es dann erst auf geschotterten Pfaden, bevor es durch ein kleines Waldstück auf Felder und Wiesen ging :-)

Das gefällt mir nun wieder sehr, wenn das Korn noch im Wind weht und die Sonne scheint, könnte ich mich gerade ins Gras legen :-) Der Versuch scheiterte jedoch an einigen Pferdebremsen, die mich offenbar sehr lecker fanden :hilfe:

Kurze Zeit später kamen wir auch an einem Highlight dieser Tour vorbei, der „Elmar-Hillesheim-Wiese“ der Förder- und Wohnstätten Kettig.

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Neben alten Obstsorten werden hier auch Weiden angebaut, die Weide ist u.a. eines meiner Lieblingsgewächse, da man damit sehr vieles basteln kann :-)

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Kettiger Bach

Nach der „Elmar-Hillesheim-Wiese“ querten wir noch den Kettiger Bach und folgten dem Weg an Feldern, weiteren Streuobstwiesen und Holunderbäumen vorbei auf ein Plateau mit einem tollen Ausblick.

Wenn die Wolken nicht gewesen wären :ja:

 

 

 

 

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DSCN1073Wenn die Aussicht vereinzelt nicht so schön gewesen wäre, hätte es mir auf dem Plateau nicht so wirklich gefallen, denn hier gibt es nur lange gerade Schotterwege und leider auch viel Abfall am Wegesrand :-(   :nein:

Aber man muss ja nicht auf dem Schotterweg gehen, man kann auch sehr gut neben der Straße auf dem Grünstreifen laufen. ;-)

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Auf dem Grünstreifen neben der Schotterpiste

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Nach dem Plateau näherten wir uns auch bald schon dem Ende unserer Tour aber nicht ohne uns noch einmal eine kleine Auswahl an Asphalt-, Schotter- und Naturwegen zu liefern :pfeif:

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Tongrube Karl-Heinrich

Nach der Dalfter Grillhütte (Nähe des Sportgeländes / Startpunkt) folgten wir einem schmalen Waldpfad hinauf zur Aussichtsplattform der Tongrube Karl-Heinrich.

 

 

 

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Tongrube Karl-Heinrich

DSCN1094Hier wollte mein Hundewurm doch glatt zur Tongrube ausbüchsen und schlüpfte erst einmal unter dem Geländer hindurch  :irre:

 

 

 

Anschließend ging es wieder durch den Wald ein paar Meter zurück zu unserem Startpunkt, an dem mein Mausemobil stand.

DSCN1101Zum Streuobstwiesenweg habe ich eine geteilte Meinung ;-)

Es gibt wirklich viele tolle Sachen zu entdecken und es gibt auch tolle Ecken wo man rasten, faulenzen oder einfach nur dem Wind zuhören kann :-)

Bei dem Streuobstwiesenweg handelt es sich mit seinen ca. 9 Kilometern Länge und ohne nennenswerte Steigungen um einen leichten Weg für den Spaziergang am Sonntagnachmittag. Mir haben einige Aussichten (trotz Wolken ;-) ), die ersten Streuobstwiesen (danach kennt man sie ja alle), :-D und vor allem der Obstlehrgarten und ganz besonders die „Elmar-Hillesheim-Wiese“ sehr gut gefallen.

Was mir gar nicht gefallen hat, waren große Teile der Wegbeschaffenheit (Asphalt- + Schotterallergiker) und der Abfall auf dem Plateau. Der Abfall war nicht neu und ich habe wirklich keine Lust inmitten einer Abfallhalde aus Zigarettenkippen, Papier, Verpackungsstoffen, leeren und teilweise zerbrochenen Flaschen zu rasten. :doh:

Über die Verletzungsgefahr durch Glasscherben an den empfindlichen Hundepfoten will ich hier erst gar nicht reden :maul:

Wenn das jemanden nicht stört, für den ist dieser Weg sicher ein lohnenswerter Ausflug. Vielleicht wird aber in diesem Jahr dort auch noch einmal aufgeräumt :-)

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2 Kommentare

  1. Hallo Klaus,
    obwohl du geteilter Meinung bist, was den Streuobstwiesenweg betrifft, finde ich deine Bilder einfach zu schön. Auch wenn das Obst noch nicht reif ist, bekomme ich Lust es zu ernten und mir schmecken zu lassen. Ich glaube das Nomadenleben mit dem Mausemobil bekommt dir gut – wenn dir schon persönlich auffällt, dass du weniger grantelst. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass du verschroben bist.

    LG auch an deinen Hundini!

     
    • Hallo Silvana

      Aber ich „grantel“ doch nicht, die Anderen sind nur netter geworden ;-) :-D

      Die Kirschen waren bereits reif und wurden auch schon fleißig geerntet. Leider habe ich sonst niemanden angetroffen, sonst hätte ich mir direkt einen großen Korb Kirschen gekauft :-)

      Eine Wanderung auf dem Streuobstwiesenweg lohnt sich aber auf jeden Fall, ich mag nur diese geschotterten Wege nicht ;-) :-D

      Liebe Grüße, Klaus

       

Kommentare sind geschlossen.